Gänsefreunde sagen NEIN zur Jagd!
Aktuell: Protestmail an die verantwortlichen Politiker

Die niedersächsische Landesregierung plant die Einführung von Jagdzeiten für die bislang geschützten Bless-, Saat-, Ringel- und Nilgänse sowie eine Ausweitung bestehender Jagdzeiten für Grau- und Kanadagans sowie den Höckerschwan.

Wir protestieren gegen diese Pläne, denn es besteht keine Notwendigkeit für die Gänsejagd.

• Deutschland hat sich zum Schutz der Zugvögel in einer ganzen Vielzahl von internationalen Verträgen und Konventionen verpflichtet

• Viele Vögel werden durch die Jagd nur verletzt und gehen elend zugrunde

• Soziale Strukturen dieser Familientiere werden zerstört und verlassene Jungvögel haben keine Überlebenschance ohne ihre Eltern

• Schäden in der Landwirtschaft werden durch die Jagd verstärkt

• eine ungestörte Naturbeobachtung der rastenden Vögel wird dadurch unmöglich gemacht

• Gänsejagd ist ein Freizeitvergnügen für eine äußerst kleine Minderheit der Bevölkerung.



Aus diesem Grund fordern wir die Landesregierungen in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Bayern und Nordrhein-Westfalen auf, die bestehenden Möglichkeiten des Jagd-, Tier- und Naturschutzrechtes zu nutzen, und die Jagd auf Zugvögel auch in Deutschland einzustellen.

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